Biometrische Risiken

Die vermeintlich risikoscheuen Deutschen gehen mit der Gefahr, berufsunfähig oder zum Pflegefall zu werden, ausgesprochen lax um. Das ergab eine neue Studie "Biometrische Risiken 2014" vom F.A.T.- Institut.

Wird von sogenannten  „biometrischen Risiken“ gesprochen, ist damit der Verlust des Lebens bzw. des Lebensunterhaltes, also des Einkommens, gemeint. Durch die private Absicherung der biometrischen Risiken soll verhindert werden, dass sich bei Eintritt eines solchen Falles der Lebensstandard grundlegend ändern muss.

 

Folgende Risiken sind nachfolgend gemeint:

                - Berufsunfähigkeitsrisiko (für Angestellte)

                - Dienstunfähigkeitsrisiko (für Beamte)

                - Erwerbsunfähigkeitsrisiko (für kostenintensive Berufsgruppen sehr geeignet)

                - Dread-Disease-Versicherung (schwere Krankheiten)

Es gibt noch weitere biometrische Risiken, wie z. B. das Langlebigkeitsrisiko, über dieses Thema wird in Zuge von Kapitallebensversicherungen informiert.

 

Wieso ist die private Absicherung der oben genannten Risiken eigentlich notwendig?

 

Durch die Gesetzesänderung vom 20.12.2000 (BGBl. I S. 1827), sind die Voraussetzungen eine staatliche, finanzielle Unterstützung im Erwerbsverlustfall zu erlangen, deutlich verschärft worden.

In diesem Zusammenhang wird von teilweiser und voller Erwerbsminderungsrente gesprochen.

Einen Anspruch auf eine dieser Renten haben Personen, die nicht mehr in der Lage sind, drei bzw. sechs Stunden täglich zu arbeiten. Doch was bedeutet "arbeiten" hier genau?

Bei der Feststellung, ob eine Person noch arbeitsfähig ist, kann jedwede Form der Arbeit und somit jeder Beruf herangezogen werden, auf die sie von einem rein hypothetischen Blickwinkel heraus verwiesen werden könnte. In einem besonders ungünstigen Fall bedeutet dies, dass beispielsweise ein Handwerker arbeitsfähig bleibt, weil er noch der Tätigkeit eines Pförtners nachgehen kann (da diese körperlich weniger anspruchsvoll ist). In dieser Konstellation hätte unser berufsunfähige Handwerker mit keiner staatlichen Unterstützung zu rechnen, da er noch drei bzw. sechs Stunden arbeiten kann.

 

Zwischenfazit: Die Voraussetzungen, eine staatliche Erwerbsminderungsrente überhaupt zu erhalten, sind sehr eng ausgelegt.

Des Weiteren sollte geklärt werden, mit welcher konkreten finanziellen Unterstützung Bürger im Falle der Berufsunfähigkeit überhaupt rechnen können.

Auf diese Frage kann nicht mit einer allgemeingültigen Summe wie z. B. „1000 €“ geantwortet werden. Die konkrete Höhe hängt vom Einkommen, Alter und der erzielten Anwartschaften des Versicherten ab.

Sicher ist jedoch: Die Erwerbsminderungsrente ist um ein horrendes Vielfaches niedriger als das letzte Einkommen und genau diese Lücke sollte durch private Absicherung geschlossen werden.

 

Fazit: Um neben den physischen Einschränkungen nicht auch noch finanzielle Einbußen hinnehmen zu müssen, was unweigerlich zu einer weiteren Reduzierung der Lebensqualität führt, ist die private Absicherung der Arbeitskraft unumgänglich.

 

Um der Werbung in Eigenregie gerecht zu werden:

 

Es gibt nicht den „einen“ Anbieter am Markt, der alle Berufsgruppen gleich kalkuliert. So kann es durchaus vorkommen, dass von Anbieter zu Anbieter immense Prämienunterschiede zustande kommen.

Auch ist nicht für alle Berufsgruppen die gleiche Absicherung der biometrischen Risiken sinnvoll/möglich.

„Last but not least“ sind Ihre individuellen Bedürfnisse bei der Produkt- und Anbieterwahl entscheidend.

Als unabhängige Versicherungsmakler mit jahrzehntelanger Erfahrung in der Branche sind wir davon überzeugt, Ihnen professionell beratend zur Seite stehen zu können.

Berufsunfähigkeit

Dienstunfähigkeit

Schwere Krankheiten

Grundfähigkeiten

  • Die Produktqualität definiert sich über extrem gute Versicherungsbedingungen. 
  • Zur finalen Entscheidung sollte neben der Produktqualität zusätzlich die BU -Leistungsquote und die Finanzkraft des Unternehmens nicht außeracht gelassen werden.
  • In der BU-Leistungsquote spiegeln sich zum einen die guten Versicherungsbedingungen wieder, aber auch die Servicequalität und die verbraucherfreundliche Einstellung der Gesellschaften. 
  • Die Finanzkraft des Unternehmens gibt z. B.  einen Aufschluss darüber, inwieweit das Unternehmen langfristig auch seine Verpflichtungen einhalten kann.   

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