Eine Entscheidung fürs Leben

Für bestimmte Berufsgruppen werden Krankheitskosten im Rahmen der Heilfürsorge (auch freie Heilfürsorge) genannt über den Dienstherrn bzw. der Bundesländer übernommen. Heilfürsorge erhalten:

  • Polizeivollzugsbeamte der Bundespolizei
    
    
  • Polizeivollzugsbeamte der Länder
    
    
  • Beamte im Einsatz der Berufsfeuerwehren
    
    
  • Beamte in Justizvollzugsanstalten
    

 

Soldaten haben einen Anspruch auf unentgeltliche truppenärztliche Versorgung. Im Notfall per Überweisung des Truppenarztes oder bei Auslandsurlauben kann auch der nieder-gelassene Arzt aufgesucht werden. Familienmitglieder haben keinen Anspruch auf freie Heilfürsorge. Sie haben aber die Möglichkeit, sich anteilsmäßig im Rahmen der Beihilfe privat versichern zu können, da Sie Beihilfeberechtigt sind. Sie können sich aber auch gesetzlich versichern.

 

Der Anspruch auf freie Heilfürsorge erlischt mit dem Ausscheiden aus dem öffentlichen Dienst, z.B. durch Pensionierung. Von diesem Zeitpunkt an ist der Beamte Beihilfebe-rechtigt. Daher ist es empfehlenswert, eine sogenannte "Anwartschaftsversicherung" abzuschließen. Der Versicherte muss sich dann nach dem Ausscheiden aus dem öffentlichen Dienst keiner Gesundheitsprüfung mehr unterziehen. Man unterscheidet zwei Formen:

  • kleine Anwartschaft
    
  • große Anwartschaft
    

 

Bei der "kleinen Anwartschaft" wird lediglich der Gesundheitszustand eingefroren. Ohne erneute Gesundheitsprüfung treten Sie bei Ausscheiden aus dem Dienst in beihilfeberech-tigte Tarife ein zu dem dann gültigen Eintrittsalter

 

Bei der "großen Anwartschaft" frieren Sie den Gesundheitszustand und das bei Vertrags-beginn gültige Eintrittsalter ein. Der Tarif bildet bereits Altersrückstellungen, die Beitrags-steigerungen im Pensionsalter abfedern. Die Krankenversicherungsbeiträge im Alter sind bei dieser Variante daher sicherlich kalkulierbarer. Zudem sollte sich der Beamte im Klaren sein, dass im Pensionsalter in aller Regel mtl. weniger Geld zur Verfügung steht. Leider bieten nicht mehr alle Gesellschaften große Anwartschaftstarife an.

 

Der Krankenversicherungsschutz für Empfänger der freien Heilfürsorge ist immer noch einen Tick besser als bei Mitgliedern der gesetzlichen Krankenkassen. Allerdings gibt es insbesondere beim Zahnersatz und der Behandlung durch Heilpraktiker Leistungs-lücken. Es ist weiterhin davon auszugehen, dass die Leistungen der freien Heilfürsorge sich aus Kostengründen immer mehr den Leistungen der gesetzlichen Krankenversicherungen  anlehnen wird. Die Lösung ist eine Zusatzversorgung, weil die Vorleistung der freien Heilfürsorge anerkannt wird. Nicht jeder Zusatztarif erkennt aber die freie Heilfürsorge an, so dass die Wahl eines geeigneten Tarifs eingeschränkt ist.  

 

 

Abschlussrelevante Kriterien sind z.B.

 

  • Wie ist die Gebührenordnung im  "In-und Ausland" geregelt?
    
  • Darf der Versicherer Leistungsrechnungen kürzen oder eine Angemessenheitsprüfung vornhemen?
    
  • Wie ist der Geltungsbereich genau definiert? Gelten Rück-reisefristen? 
    
  • Wie genau ist der Hilfsmittelbereich definiert? (Offen, Halb-offen oder geschlossen)
    
  • gibt es Einschränkungen bei den lebenserhaltenden Hilfs-mittel? Welche mobilen Hilfsmittel werden in welcher Höhe bezahlt? Was zählt unter den sonstigen Hilfsmittel?
    
  • Wissen Sie, was eine "gemischte Anstalt" ist und ist eine Behandlung in einer solchen Einrichtung bedingungsgemäß versichert?
    
  • Leistet der Tarif "grundsätzlich" bei einer Anschlussheil-behandlung AHB)? Viele Tarife leisten nur bei bestimmten aufgelisteten Krankheiten.
    
  • Ist die Anschlussheilbehandlung stationär und ambulant ver-sichert?
    
  • Welche Arten von Körperersatzstücken und Prothesen werden wie reguliert?
    
  • Wie ist es mit einer Soziotherapie oder Palliativversorgung bestellt?
    
  • Sind alle Vorsorgeuntersuchungen mitversichert?
    
  • Welche Transportmittel werden wie reguliert?
    
  • u.v.m.
    

 

 

"Substanz entscheidet - Qualität setzt sich durch"

 

Wir weisen Sie äußerst schamlos darauf hin, welche medizinischen und wirtschaftlichen Folgen eintreten können, wenn  gewisse Leistungskriterien, von denen Sie meinten, die sind doch versichert, in Wahrheit aber nicht oder nur unzureichend versichert sind. Leis-tungsinhalte müssen gerade in der privaten Krankenversicherung präzise dargestellt werden. Legen Sie bitte keinen Wert auf pauschale Aussagen, achten Sie lieber auf ver-traglich garantierte Leistungen und denken Sie daran, dass auch die Beihilfe Leistungen kürzt.

 

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